IDTechEx-Forschung erläutert die Chancen und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz in der robotergestützten Chirurgie

Boston, 24. August 2020/PRNewswire/-IDTechEx gab in seinem jüngsten Bericht „Innovation in Robotic Surgery 2020–2030: Technologie, Teilnehmer und Markt“ an, dass der Markt für Roboterchirurgie bis 2030 mehr als 12 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Dies brach die Marktstruktur und die neuen Technologien im Bereich der Roboterchirurgie auf.
Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) in den letzten fünf bis zehn Jahren hat dazu geführt, dass viele Menschen sie mit Roboterchirurgiesystemen in Verbindung bringen. Allerdings sind nur wenige Roboterchirurgiesysteme mit KI-gesteuerten Mensch-Computer-Interaktionsfunktionen ausgestattet.
Künstliche Intelligenz bietet vielfältige Möglichkeiten für die Entwicklung der Roboterchirurgie. Beispielsweise kann sie die Interaktion zwischen Chirurg und Roboter verbessern, indem sie die Bewegungen des Chirurgen (wie Kopf, Augen, Hände) erkennt und in Operationsbefehle für den Operationsroboter umsetzt. KI kann Operationsroboter auch über Spracherkennungsarme verbal steuern. Obwohl die Genauigkeit und Präzision der Spracherkennung durch die Integration von Deep Learning verbessert wurde, befindet sich diese Technologie noch in einem frühen Stadium und muss weiterentwickelt werden, um zuverlässig zu werden.
KI erleichtert die Positionierung von Roboterinstrumenten. Beispielsweise kann der ML-Algorithmus im plastischen Chirurgieroboter die präoperative Planung durchführen, indem er ein virtuelles Modell der Patientenanatomie erstellt und Trajektorien für Eingriffe (wie Bohren, Schraubenimplantation) erstellt. Dies reduziert das Risiko menschlicher Fehler.
Wann wird KI also in der Roboterchirurgie flächendeckend eingesetzt? Derzeit beschränkt sich ihr Einsatz auf Bilderkennungsalgorithmen für die präoperative Planung. Für andere Formen der KI in der Roboterchirurgie ist derzeit kein klarer Weg erkennbar.
Regulierungen stellen das größte Hindernis dar. Da KI-Algorithmen ständig lernen und sich verändern, fehlt ein regulatorischer Rahmen, der sich an adaptive Technologien wie KI anpasst. Passt sich der Algorithmus an, ist er nicht mehr derselbe und kann ohne Erneuerung der Zulassung nicht mehr in der medizinischen Praxis eingesetzt werden. Obwohl ihr Verständnis von KI noch vage ist, halten Regulierungsbehörden diese Unvorhersehbarkeit für zu gefährlich, um Operationsroboter zuzulassen. Sie entwickeln neue Wege zur Regulierung von KI, doch es wird Jahre dauern, bis diese greifen.
Weitere Informationen zum Einsatz von KI in der Roboterchirurgie finden Sie im IDTechEx-Bericht „Robot Surgery Innovation 2020–2030: Technologie, Teilnehmer und Markt“. Die Erkenntnisse von IDTechEx beschränken sich nicht nur auf KI, sondern decken die gesamte Roboterchirurgiebranche ab. Der Bericht analysiert Markttrends und neue Technologien, konzentriert sich auf die neuesten Trends und liefert Marktprognosen für das nächste Jahrzehnt.
Weitere Informationen zu diesem Bericht finden Sie unter www.IDTechEx.com/RoSurgery. Den vollständigen Inhalt der relevanten Studie von IDTechEx finden Sie unter www.IDTechEx.com/Research.
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Beitragszeit: 07.09.2020